SV ADLER BERLIN 

Jugendabteilung 



20.04.2022 Der BFV

BFV setzt Corona-Richtlinien weitgehend außer Kraft

Im Erwachsenenspielbetrieb entfallen alle Richtlinien. Im Jugendbereich bleiben nur die Bestimmungen für coronabedingte Spielumlegungen erhalten.
Der Berliner Fußball-Verband setzt seine Corona-Richtlinien für den Spielbetrieb der Saison 2021/2022 mit sofortiger Wirkung weitestgehend außer Kraft. Das beschloss das BFV-Präsidium, nachdem die spielleitenden Ausschüsse und der Corona-Beirat in der Vorwoche die Anpassung der Vorgaben diskutiert hatten.

Für den Spielbetrieb im Erwachsenenbereich (Frauen, Herren und Senioren) entfallen demnach sämtliche Richtlinien. Im Jugendbereich (Juniorinnen und Junioren) finden nur noch die unter Ziffer 4 geführten „Ergänzenden Bestimmungen für Spielumlegungen“ Anwendung. Alle weiteren Richtlinien entfallen auch im Jugendbereich mit sofortiger Wirkung.

Somit sind die Berliner Fußballvereine unter anderem nicht mehr dazu verpflichtet ein Hygienekonzept für die eigene Heimspielstätte vorzuweisen bzw. dessen Einhaltung zu kontrollieren. Anträge auf Spielumlegung aufgrund von Corona-Infektionen bzw. behördlich angeordneter Quarantäne (mind. zwei Spieler:innen auf dem Kleinfeld bzw. mind. vier Spieler:innen auf dem Großfeld) können ab sofort nur noch im Jugendspielbetrieb gestellt werden. Dafür ist weiterhin das gewohnte Online-Formular zu nutzen.
Die letzte Fassung der Corona-Richtlinien inklusive der im Jugendbereich weiterhin geltenden Ziffer 4 kann hier eingesehen werden: BFV-Corona-Richtlinien (Stand: 23. Februar 2022)
BFV empfiehlt eigenverantwortliche Schutzmaßnahmen

Am 1. April 2022 waren mit Inkrafttreten der SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung im Land Berlin alle bis dato bestehenden Einschränkungen für die Ausübung von Sport sowie die Durchführung von Sportveranstaltungen entfallen. Der Berliner Fußball-Verband empfiehlt seinen Mitgliedervereinen jedoch, ein Mindestmaß an Schutzmaßnahmen auch nach dem Wegfall der rechtlichen Verpflichtung eigenverantwortlich aufrecht zu erhalten.

Der BFV unterstützt die entsprechenden Empfehlungen, welche die Senatsverwaltung für Inneres, Digitalisierung und Sport in Abstimmung mit dem Landessportbund Berlin (LSB) erarbeitet hat. So wird unter anderem dringend dazu geraten in Innenräumen abseits der Sportausübung weiterhin eine medizinische Maske zu tragen, auf regelmäßiges Lüften zu achten und dort wo es möglich ist, den Mindestabstand einzuhalten. Den Berliner Fußballvereinen steht es als Nutzenden der Sportanlagen frei, derartige Schutzmaßnahmen für die eigene Nutzungszeit beizubehalten.

Die Empfehlungen der Senatsverwaltung sind hier nachzulesen: Infektionsschutz im Sport unter der Basisschutzmaßnahmenverordnung

Inkrafttreten der Basisschutzmaßnahmenverordnung ab Freitag, den 01.04.2022


Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Senat von Berlin hat am 29.03.2022 die Verordnung über Basismaßnahmen zum Schutz der
Bevölkerung vor Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (BaSchMV) beschlossen, welche am
1. April 2022 in Kraft tritt. Die neue BaSchMV löst die bisher gültige 4. InfSchMV ab und setzt die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes des Bundes um.
Für die Sportausübung im Training und im Wettkampf wie auch für Sportveranstaltungen keinerlei Einschränkungen mehr vorgesehen. Die neue BaSchMV erlaubt ab 1. April 2022 also grundsätzlich die Rückkehr zum normalen Sport- und Veranstaltungsbetrieb.
Vor diesem Hintergrund ist es sinnvoll, bestimmte Schutzmaßnahmen auch nach dem Wegfall der rechtlichen Verpflichtung auf freiwilliger Basis fortzuführen. Dies dient dem persönlichen Schutz jedes Einzelnen von einer Infektion und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Kontrolle des Infektionsgeschehens.
Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg hat sich darauf verständigt, ab dem 01.04.2022 an der Maskenpflicht für Mitarbeitende und Besuchende in den bezirklichen Dienstgebäuden zunächst weiterhin festzuhalten. Dies geschieht unter Zugrundelegung des § 2 (Basisschutzmaßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes) der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung und auf Grundlage des Hausrechts.
Mit freundlichen Grüßen


Das Sportamt Tempelhof-Schöneberg



Newsletter - Tagesspiegel Tempelhof-Schöneberg

Alarmstimmung: Sportvereine unzufrieden mit dem Bezirk. Das Interesse war groß, das Redebedürfnis ebenso. Rund 50 Vertreter der Tempelhof-Schöneberger Sportvereine waren in der vergangenen Woche zur Sitzung des Bezirkssportbunds gekommen, die sich mit Problemen mit dem Sportamt und allgemeinen Schwierigkeiten im Bezirk befassen sollte. Im Bezirkssportbund sind rund 70 Sportvereine zusammengeschlossen. Schon seit langem ist die Situation für die Vereine in Tempelhof-Schöneberg schwierig. Im Bezirk fehlen beinahe überall Sportstätten, sowohl Hallen als auch Plätze. Hinzu kommen aber auch viele organisatorische Schwierigkeiten, die bei der Sitzung zur Sprache kamen. Die Liste der von den Vereinen geäußerten Kritik an der Arbeit des Sportamtes, das in den Verantwortungsbereich von Stadtrat Oliver Schworck (SPD) fällt, ist lang.

Das Protokoll der Sitzung verzeichnet folgende Punkte, die von den Sportvereinen vorgebracht wurden:

• keine bzw. schlechte Erreichbarkeit

• nicht besetzte Planstellen, Arbeitsumfang wird nicht bewältigt

• fehlende Vertretungen und Absprachen im Sportamt, Folge: Überlastungen

• Bei Beantragung auf Überlassung einer Sportanlage/Sporthalle erfolgt meistens weder eine Bestätigung noch Rückantwort

• Bescheide werden nicht rechtzeitig innerhalb normaler Fristen und teilweise unvollständig erstellt

• Bisherige Zeiten werden ohne Rücksprache mit dem Verein oder Bezirkssportbund anderweitig vergeben, es erfolgt keine gemeinsame Problemlösung

• Widersprüche werden ausgesessen in der Hoffnung, dass den Ehrenamtlichen die Zeit für weitere Maßnahmen fehlt

• Keine rechtzeitige Bestätigung für Spieltermine

• Keine aktiven Informationen vom Sportamt

• Schlechte Kommunikation zwischen Sportamt und Platzwarten, dadurch z.B. bei Spielen keine oder keine rechtzeitige Platzmarkierung

Weitere Probleme im Bezirk. Die Sportvereine klagen zudem über eine schlechte technische und nicht wettkampfgerechte Ausstattung der Sportplätze sowie kaputte Ausstattungen der Sporthallen. Zudem gebe es ein Kompetenzwirrwarr zwischen verschiedenen Stellen im Bezirksamt, beispielsweise zwischen Sport- und Grünflächenamt. Sie sehen mögliche Verletzungsgefahren, wenn Sportanlagen nicht rechtzeitig repariert oder saniert werden. Die Vertreter der Vereine wollen nicht hinnehmen, dass die Situation so bleibt, wie sie derzeit ist. Sie möchten nach der Neubildung des Bezirksamts einen runden Tisch Sport mit Vertretern der Vereine und aller gewählten Parteien etablieren.